1993 - 2004 - Razzia 1

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Bandgeschichte
1993 – 2004

Aus einer Laune heraus beschlossen Christian Both und Peter Siegler 1993 weiter unter dem Namen RAZZIA Musik zu machen. Martin Siemßen und Andreas Siegler waren ebenfalls dabei und in Stefan Arndt – vormals ANESTHESIA - fand die Band schnell einen neuen Sänger.
Nach einigen Proben wurde klar, dass die Musiker gut zusammenarbeiten konnten und so wurde in kurzer Zeit ein Live-Programm aufgestellt.
Es folgte noch im selben Jahr eine zusammenhängende Tour, die auch zum ersten Mal durch die neuen Bundesländer führte. Im Jahre 1995 erschien dann auf IMPACT RECORDS das Album „Labyrinth“. Im Studio verließ Peter Siegler aus musikalischen Gründen die Band. Er gründete kurze Zeit da-nach die PILLBOX MEN, in der er Gitarre spielte.
Für ihn spielte nun Arne Brix das Schlagzeug, weitgehend spontan auch auf den Aufnahmen. Das Problem war, dass das Publikum den neuen Sänger nicht akzeptierte. Besonders deutlich wurde dies auf einer weiteren Tour 1996, die eigentlich angedacht war die „Labyrinth“ zu promoten. Leider blieben die Gäste vielfach aus, so dass der Verlauf der Tour nur als katastrophal zu beschreiben ist. Danach verabschiedete sich Christian Both aus der Gruppe. Den Bass übernahm Thomas Gerion.
Das nächste größere Projekt stellte die langwierige Produktion des Albums „ Augenzeugenberichte“ dar, die, von den Musikern kaum vorbereitet und bei vielen unterschiedlichen Sessions eingespielt, Monate dauerte. Es wurde im ELBDEICH 23-Studio auf der Veddel in Hamburg aufgenommen und von Bernhard Waack produziert. Es entstand eine harte, kompromisslose Momentaufnahme ohne jeden kommerziellen Hintergrund. Veröffentlicht wurde es 1999 wieder auf dem eigenen Label TRITON. Doch wie immer, ging eine VÖ nicht ohne Umbesetzungen über die Bühne. Diesmal zog sich Gitarrist Martin Siemßen zurück. Das gab Peter Siegler die Möglichkeit wieder in die Band einzusteigen, jetzt als Gitarrist. In der folgenden Zeit bemühte sich RAZZIA ein weiteres Album zu produzieren. Die sehr rauhe „Augenzeugenberichte“ sollte nicht als letzte Veröffentlichung der Band dastehen.
Es war geplant schneller zu arbeiten, um ein neues Album innerhalb von zwei Jahren nachzuliefern. Daraus wurde nichts. Zwar war die Band gut vorbereitet und die Aufnahmen konnten in relativ kurzer Zeit eingespielt werden, aber es fand sich zuerst kein Label, dass sie bezahlen wollte. Das eigene Label TRITON existierte nicht mehr. Schließlich landete die CD „ Relativ sicher am Strand“ bei IMPACT RECORDS und die entsprechende LP bei HÖHNIE RECORDS. Doch bevor das Album erst 2004 veröffentlicht werden konnte, brach sich Andreas Siegler bei einem Unfall mehrere Finger seiner Griffhand und musste das Gitarrespielen vorerst aufgeben. Kurze Zeit später verließ Peter Siegler die Band, nun das letzte Mitglied aus Anfangstagen. Eine letzte Tour und eine live eingespielte Split-CD bildeten das Ende der B-Besetzung.
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